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Anschrift

Wetzlarer Dom


35576 Wetzlar

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Kirchen & Klöster



Der Wetzlarer Dom ist eines der Wahrzeichen von Wetzlar.

Der Dom zu Wetzlar ist keine eigentliche Kathedrale, weil Wetzlar kein Bischofssitz ist. Die Bezeichnung „Dom“ für die Stifts- und Pfarrkirche bürgerte sich ab Ende des 17. Jahrhundert ein. Die Bezeichnung setzte sich in der Zeit des Reichskammergerichts (1693–1806) durch, als der Erzbischof von Trier immer der Stiftspropst war. Bis heute ist im Wertegefühl der Wetzlarer Bevölkerung das Verständnis der Kirche als Dom geblieben.

Im Jahre 897 ließ der Konradiner Bischof Rudolf von Würzburg durch Gebhard, Graf in der Wetterau und ab 904 Herzog von Lothringen, eine Salvatorkirche (Erlöserkirche) weihen, einen Neubau, der die an dieser Stelle bestehende Vorgängerkirche ersetzte. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und vergrößert. Zu Beginn des 10. Jahrhunderts erfolgte die Gründung des Marienstifts, eines Kollegialstifts, durch Gebhards Söhne Hermann I., einen späteren Herzog von Schwaben, und Udo, Graf in der Wetterau. Um 1170/80 errichtete man eine spätromanische Pfeilerbasilika mit zweitürmigem Westbau, deren Nordturm und westliches Portal als „Dom im Dom“ (Ricarda Huch) noch innerhalb des gotischen Westbaus zu sehen sind.