Der hydraulische Widder in der Hinterbach
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Der hydraulische Widder in der Hinterbach

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Aktualisiert am: 12.12.2007
Beschreibung
1994 setzte der Verein 'Museumsstraße Odenwald' finanziert durch den Lions-Club einen sogenannten hydraulischen Widder instand. Der Widder, eine Wasserhebeanlage, die ohne Fremdenergie auskommt, versorgte bis zur Einrichtung der öffentlichen Wasserversorgung ein am Hang liegendes Gehöft aus einer tiefer gelegenen Quelle mit Wasser.
Zur Zeit seiner Errichtung nichts besonderes - mehrere Anlagen dieser Art sind in der Hinterbach nachgewiesen - ist dieser Widder mehr als ein museales Stück Technik: Er ist am Ort erhalten geblieben und voll funktionsfähig.

Zu den selbsttätigen Wasserhebemaschinen zählt der seit ca. 200 Jahren bekannte hydraulische Widder, auch Stoßheber genannt. Seine Erfindung wird den Brüdern Montgolfier zugeschrieben.

Das Wirkungsprinzip:
Strömendes Wasser, plötzlich gestoppt, löst einen Druckstoß aus, der ein mehrfaches des statischen Druckes erreicht. In einer Wasserleitung können solche Druckstöße Schäden verursachen. Beim hydraulischen Widder aber wird dieser Druckstoß bewußt erzeugt, um den Druckzuwachs zur Förderung von Wasser auszunutzen.
Der Widder ist unabhängig von motorischer Antriebskraft, aber abhängig von einem ständigen, ausreichenden Wasserstrom, der mit einem bestimmten Gefälle durch eine Leitung zufließen muss.

Der Widder besteht aus einem Rohrstück mit Ablauf, darin eingebautem Stoßventil (2) und einem Windkessel (5) mit Druckventil (1).
Das Wasser aus einer höhergelegenen Quelle strömt über die Triebleitung (4) durch das Stoßventil (2) zum Auslauf. Wird eine bestimmte Strömungsgeschwindigkeit erreicht, schließt das Ventil schlagartig den Auslauf. Die hierbei entstehende Druckspitze drückt das Wasser durch das Druckventil (1) in den Windkessel. Die im Windkessel (5) enthaltene Luft wird verdichtet und die Wassersäule im Steigrohr (3) emporgedrückt. Durch das Einströmen des Wassers in den Windkessel wird für kurze Zeit ein Unterdruck am Stoßventil (2) erzeugt, wodurch das Ventil wieder öffnet und das Wasser zu strömen beginnt.

Der Wirkungsgrad eines Widders kann 70Prozent und mehr betragen. Dies beruht auf der einfachen Bauart der Maschine, deren bewegliche Teile kaum der Reibung unterliegen.
Ein hydraulischer Widder eignet sich für Förderhöhen bis ca. 70 Meter. Darüber hinaus werden die Stöße am Ventil so stark, dass, abgesehen von hoher Geräuschemission, auch ein schneller Verschleiß eintritt.

Der hydraulische Widder befindet sich auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Walter Ihrig, der ihn seit Jahren betreut und pflegt.
Die Besichtigung ist jederzeit möglich
Ein Hinweisschild führt am Ausgang des Rothenberger Ortsteiles Hinterbach nach links in die Brunnenstraße.
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