Fachwerktraum und Schloss-Romantik
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Fachwerktraum und Schloss-Romantik

  Start
Alsfeld
  Ziel
Alsfeld
  Streckenlänge
17 km
  Dauer
5 Stunden
Beschreibung

Wandern in der Umgebung von Alsfeld

An der „Straße der kurzen Hessen“ ist die Stadt Alsfeld einst zu Wohlstand und Bedeutung gelangt. Zufall und Einsicht haben uns hier ein fast komplettes Fachwerk-Ensemble erhalten – 1975 mit dem Ehrentitel „Europäische Modellstadt“ ausgezeichnet. Wenige Kilometer westlich der alten Ackerbürgerstadt ein Rest feudaler Landesherrlichkeit: das Jagdschloss der Hessischen Landgrafen in Romrod. Der Rückweg führt durch Waldidylle zur Bonifatius-Kirche in Oberrod. Stadt, Wald und die Kulturlandschaft des „Alsfelder Beckens“ sind die Elemente dieser Rundwanderung.

Entfernung / Höhenlage
Siehe Karte: Kilometer neben dem Richtungspfeil   /  Höhe (m) neben der Station

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes
(Nummerierung einzelner Stationen: siehe auch Karte und Einkehr)

Vom Bahnhof Alsfeld bergab wandern wir zunächst mit der Wegemarkierung „Häuschen mit einer 1“ zur Stadthalle (Parkplatz), dann durch Wohn- und Gewerbegebiet zur „Hessenhalle“. Von dort, der Markierung nach, über die B 49 dem Schild nach „Wanderheim Gut zu Fuß“ am Kreisch. Der Kreisch ist einer von mehreren Basaltköppeln, die die sanften Hügel des Alsfelder Beckens durchbrechen. Hier lohnt die erste Rast: im Osten der Turm der Walpurgiskirche, ein Schwenk von West nach Ost zeigt das Getürms mit der kleinen Kirche, den Grafen- und den Müncheberg und knapp 10 km weiter im NO den Bechtelsberg, nicht nur topographisch mit beinahe 500 m ein Höhepunkt der Alsfelder Umgebung, einst Wohnsitz von Frau Holle und immer eine Extratour wert. Im Westen liegt Alsfelds „Windpark“. Weiter geht’s, immer dem Häuschen mit der 1 nach, Richtung W vorbei an zwei langgestreckten Gebäuden des 1990 errichteten Tierzuchtzentrums: dem Warte-Bullen-Stall (Besamungsstation).

Wir queren im Talgrund einen Asphaltweg, das Wegzeichen weist uns über einen Grasweg hoch zur Waldkante und dort in einer Schneise durch Fichtenbestand. Der Bussard übertönt die nahe Autobahn, nach etwa 400 m an der alten Buche die Markierung nach rechts in den „Langen Grund“, ein sehr idyllisches Tälchen. Der Weg unterquert die A5 und verläßt gleich danach den Langen Grund nach W. Wir folgen der Markierung über Forstwege bis zur ca. 1,5 km entfernten Mittelpunktschule von Romrod. Alte, knorrige Eichen fallen am Weg auf, ein riesiger Rhododendronbusch und die geflammten Stämme der Hainbuchen-Reihe am Waldrand (Reste einer alten Hecke?) erinnern an die Liebe der alten Landgrafen oder deren forstlichen Nachfahren zur Landschaftskunst. Wir erkennen die Silhouette des Landgrafenschlosses und queren die B 49, um uns den 500m-Abstecher zum Schloß zu gönnen. Das einstige Wasserschloß ist heute Denkmalakademie mit Nobelherberge.

Geblieben ist auch der Rotwildbestand in den Wäldern rings um Romrod, eine beinahe künstleri-sche Hirsch-Skulptur ziert denn auch Romrods Mittelpunkt. Unser Wanderweg führt jetzt entlang malerischer Wald- / Wiesenränder und dann einen breiten, geraden  Forstweg entlang durch den Wald noch etwa 3 km weiter zum Merschröder-Teich. Mersrod ist heute eine Wüstung, der Name weist auf die Waldrodung hin. Etwa einen Kilometer vor dem Teich zeigt ein hölzerner Wegweiser nach Oberrod: 1,2 km sind es von hier aus, bei schlechtem Wetter lohnt die Abkürzung. Am Teich gibt es Platz zum Rasten und eine Hütte. Wir folgen nun unserer Markierung „1 im Haus“ die uns vom Teich nach Norden bringt: zunächst entlang des Krebsbachgrundes, dann diesen querend durch die Buchenbestände der „Heidenkammer“ vorbei an bronzezeitlichen Hügelgräbern ins Tal „der“ Liederbach (das „der“ ist kein Druckfehler sondern korrektes Alsfelderisch: die Bach).

In Oberrod dann der  Kirchhof mit Resten der „Bonifatius-Linde“, ein entzückendes kleines Kirchlein und das ehemalige Pfarrhaus lohnen die nächste Rast. Pferde grasen auf den umliegenden Weiden. Etwa anderthalb Kilometer talabwärts nördlich liegt Liederbach. Wir benutzen die mit „Rot Kreuz“ und „Hessenweg 2“ markierte Gemeindestraße am westlichen / linken Talrand oder den asphaltierten Feldweg den Bach entlang, der Autoverkehr hält sich in Grenzen. Mitten in Liederbach, nicht zu verfehlen, eine Straßenkreuzung: Rot weiße VHC-Markierung und zwei Wirtshausschilder zeigen nach rechts. Etwa 100m hinter dem letzten Gehöft biegt unser Weg dann nach links ab: Altenburg mit seinem Riedesel-Schloß wird nach etwa 2 km erreicht. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir seit Jahrhunderten intensiv genutztes Bauernland. Erst die letzten Jahrzehnte haben Ufergehölze und Feuchtbrachen an Liederbach und Krebsbach entstehen lassen.

Überhaupt, die Liederbach: vor Jahrhunderten so angelegt, daß ihr Wasser durch die engen Altstadtgassen geleitet wurde – zur Straßenreinigung – oder wenn ein Brand das Fachwerkstädtchen bedrohte. In Altenburg folgen wir weiter unserer Markierung: den Schloßberg abwärts in Richtung Alsfeld bis zur Bahnbrücke. Wer’s eilig hat, folgt hier dem Fuß- / Radweg entlang der Straße und ist  nach knapp 10 Minuten wieder an der Stadthalle / Bahnhof. Wer  sich zum Abschluß der Wanderung noch ein Stück Natur gönnen will, biegt direkt vor der Bahnbrücke nach rechts ab in Alsfelds „Erlenpark“ und folgt dem rechts der Schwalm verlaufenden Spazierweg von Altenburg nach Alsfeld. Ein Stück Auwald konnte sich hier, direkt am Stadtrand halten.

Die Schwalm selbst zeigt hier noch ein letztes Mal, daß sie eigentlich ein Gebirgsfluß ist: Basaltbrocken jeder Größe sind Ansitz für die Wasseramsel. Kurz vor dem Schwimmbad ein letzter Zwischenstop für Kinder: die Kinderspielwiese links der Schwalm. Vom Bad aus geht’s dann z.B. über die Straßen „Zur Bleiche“ und „Fuldaer Tor“ bergauf in Alsfelds historische Altstadt, Wegweiser sind der „Storchenturm“ mit seiner spitzen Mütze (ohne Storch). Rings um den Marktplatz gibt’s reichlich Kultur und leibliche Genüsse zum Abschluß der Wanderung. Von hier gelangen wir direkt zu unserem Ausgangspunkt.

Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
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