X
Startseite
Unser Reisemagazin für Hessen
Veranstaltungen
Rad- und Wanderwege
Anmelden & Werben
okay
 Erfolgreich zur Merkliste beigefügt

Sie haben den Anbieter erfolgreich zu Ihrer Merkliste hinzugefügt.

Ihre Merkliste erreichen Sie über das -Symbol im Seitenkopf.

 Erfolgreich von der Merkliste entfernt

Sie haben den Anbieter erfolgreich von Ihrer Merkliste entfernt.

 Erfolgreich von der Merkliste entfernt

Sie haben den Anbieter erfolgreich von Ihrer Merkliste entfernt.

Filter

Mit Hilfe der Filterfunktion können Sie Ihre Suche weiter einschränken - so gelangen Sie punktgenau zu Ihrer Wunsch-Ferienwohnung oder Ihrem Traum-Hotel.

Wählen Sie Ihren Reisezeitraum
Geben Sie Ihren Preisbereich für die gesuchte Personenzahl pro Nacht an
Bevor Sie den Preis einschränken können müssen Sie in der Suche eine Personenzahl angeben
Schränken Sie Ihre Suche anhand weiterer Merkmale ein
Schöne Aussicht
Allergikergeeignet
Sauna
Barrierefrei
Balkon
Terrasse, Innenhof
Kinderbett
Internet, Wlan, Wifi
Pool
Urlaub mit dem Hund
Spülmaschine
Weinproben
Frühstück
Vollpension

Siegfriedbrunnen

Urlaubsangebote
Sehenswürdigkeiten
Aktualisiert am: 12.12.2007
Beschreibung
Wer kennt nicht die Sage von Siegfried, dem stolzen Drachentöter, und seinem schmählichen Ende. Auf der Jagd wurde der Held hinterrücks ermordet, als er seinen Durst an einem kühlen Quell löschen wollte. Unverwundbar geworden durch das Bad im Drachenblut gab es doch eine Stelle auf der Schulter, die ungeschützt war. Die kannte Hagen von Tronje und streckte Siegfried deshalb mit seinem Speer nieder.

So steht es im Nibelungenlied, der bedeutendsten deutschen Heldendichtung des Mitelalters. Um 1200 entstanden, greift es jedoch auf Sagen der nordisch-germanischen Welt und Ereignisse der Völkerwanderungszeit zurück: den Untergang des Burgunderreiches im Jahr 436 etwa, den Tod des Hunnenkönigs Attila im Jahr 453 oder die Person des Ostgotenkönigs Theoderich (Dietrich von Bern). Sie werden mit der höfischen Welt des hohen Mittelalters verknüpft. Der Autor des Nibelungenliedes ist bis heute unbekannt, trotz vieler, manchmal geradezu rührend anmutender Versuche der Identifizierung. Doch eine andere Frage bewegt vor allem die Heimatforscher: Wo starb Siegfried? Wo liegt der Ort der ruchlosen Tat? Viele Dörfer erheben Anspruch darauf, den “einzig wahren” Siegfried-Brunnen zu besitzen. Zu ihnen zählt Grasellenbach im Odenwald.

Entdecker des dortigen Siegfried-Brunnens ist der Geheime Staatsrat Dr. Johann Friedrich Knapp aus Darmstadt. Bei seinen Forschungen stieß er im Jahr 1844 im Wald oberhalb von Grasellenbach auf eine Quelle. Sie war den Einheimischen schon lange bekannt, doch Knapp schien sie jenen geographischen Angaben zu entsprechen, die das Nibelungenlied bietet. Danach fand die verhängnisvolle Jagd im Gebirge statt, und zwar im “O-tenwalde” oder auch “Waskenwalde.” Den Ort “Ottenhain”, wo die Siegfriedquelle fließen sollte, identifizierte er mit dem Flurstück Totenhain in der Nähe von Grasellenbach.

Nachdem die Echtheit des Grasellenbacher Siegfried-Brunnens hinreichend bewiesen schien, fand 1851 die feierliche Deklaration statt. Ein altes Sühnekreuz wurde durch ein neugotisches ersetzt, auf dem stilgerecht der entsprechende Vers des Nibelungenliedes in mittelhochdeutscher Sprache eingemeißelt wurde.

Die Entdeckung des Siegfried-Brunnens fiel auf fruchtbaren Boden: vor allem bei jenen, die in Siegfried den Urtypus des deutschen Helden schlechthin sahen. Doch auch die Grasellenbacher wussten mit der neuen Errungenschaft rasch etwas anzufangen. Die Werbung mit der Sagengestalt bescherte dem kleinen Bauerndorf frühen Tourismus. Da machte es wenig, dass es auch anderenorts “einzig wahre “ Siegfried-Brunnen gab und andere Forscher Johann Friedrich Knapp schon bald verhement widersprachen. Heute ist die gesamte Region Grasellenbach Nibelungenland. Von Worms, dem einstigen Zentrum des Burgunderreichs, führt die Nibelungenstraße in den Odenwald. Wer heute durch den Luft- und Kneippkurort flaniert, stößt auf Schritt und Tritt auf Gasthöfe oder Pensionen, die sich mit den Figuren des Nibelungenliedes schmücken: Kriemhild, Hagen, Gunther und Brunhild- und eben Siegfried.
Kontakt mit dem Gastgeber
Anschrift
64689 Grasellenbach
Lage
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Freizeitangebote in der Umgebung
Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung